30 Jahre FLUSS, Foto: Michael Michlmayr

2020

Vorschau

Als FLUSS 1989 gegründet wurde verstand sich der Verein als Interessenvertretung der künstlerischen Fotografie, die damals marginalisiert war. Fotografische Praxis hat mittlerweile in alle Kunstformen Eingang gefunden und so hat sich FLUSS auch in den frühen 2000er Jahren in Initiative für Foto- und Medienkunst umbenannt. Heute scheint eine weitere Grenzüberschreitung zu anderen Wissensgebieten angebracht, hat sich doch der Begriff des Medialen grundlegend gewandelt.

Der Jahresschwerpunkt wird diesem Themenkomplex unter dem Titel selbstregulierende Systeme mit einer Ausstellung und der Programmierung der Weinviertler Fotowochen 2020 Rechnung tragen. Die im Vorjahr gestartete Reihe Global Suburbia wird mit der Ausstellung Zurücklassen – Aufgreifen – Aneignen weitergeführt. Eine Zusammenarbeit mit der Medienwerkstatt Wien widmet sich mit der Leitfigur Ulrike Ottinger auch genderpolitischen Fragen. Eine Untersuchung der aktuellen feministischen Gegenwart ist die Ausstellung fem.art 2.0.

Workshops, Tiefenschärfen-Gespräche und -Performances und Schul-/Jugendprojekte sind weitere Bausteine des diesjährigen Programms von FLUSS.

17.5. - 7.6.2020

Zurücklassen – Aufgreifen – Aneignen

Unter dem Titel Zurücklassen – Aufgreifen – Aneignen versammeln sich Arbeiten, die den urbanen Raum als Aktionsfeld bzw. zum Ausgangspunkt ihrer künstlerischen Forschung machen.

16.5.2020 um 17 Uhr (Saal, Schloss Wolkersdorf): Eröffnung und Podiumsgespräch mit den Künstler*innen und Kurator*innen Maria Hanl und Silke Maier-Gamauf

FLUSS

Online Portfolios der Mitglieder

Die Portfolios der Mitglieder werden regelmäßig ergänzt.

unterstützt von:

Land Niederösterreich_Abteilung Kunst und Kultur
Lower Austria Contamporary
BKA Kunst